Alkohol und Schwangerschaft

Infobroschüre der ARGE Suchtvorbeugung

Studien zeigen, … dass bei der Entstehung der spezifischen prä- und postnatalen Schädigungen zahlreiche Faktoren eine Rolle spielen. Am häufigsten werden folgende Faktoren genannt:

  • Menge des während der Schwangerschaft konsumierten Alkohols
  • Trinkmuster (chronischer oder episodischer Alkoholkonsum)
  • Intensität der Exposition
  • Zeitpunkt der Exposition im Verlauf der Schwangerschaft
  • Interaktion mit anderen Substanzen (Tabak-, Drogen- und Medikamentengebrauch)
  • Ernährung
  • Genetisch bedingte Veranlagung
  • Materielle Lebensbedingungen, Armut
  • Soziale Schicht, Bildung und Familienstatus der Mutter.

Pränatale Alkoholschädigungen sind vermeidbar, wenn Frauen und deren Partner systematisch über die Risiken informiert und zu einem vorsichtigen Umgang mit Alkohol motiviert werden. Im Rahmen der Früherkennung können Fachpersonen aus Medizin, Pflege, sozialen Berufen etc. einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von Risiken leisten.“ *

Hrsg.: Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, Lausanne, CH © 2009 SFA & ARGE Suchtvorbeugung

*aus dem Inhalt

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www.vivid.at

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