„Elternschaft“ in der Sucht-Selbsthilfe

Bericht zur Forschungsstudie aus 2013

„Zwischen 2,65 und 2,7 Millionen Kinder im Alter von bis zu18 Jahren sind von einer elterlichen Alkoholstörung betroffen.Das heißt: Ein großer Teil der Menschen mit einer Suchtproblematik trägt Verantwortung für Kinder. Sind Kinder für längere Zeit einer suchtbelasteten Situation in ihren Familien ausgesetzt, erhöht sich das Risiko deutlich, dass diese Kinderspäter in ihrem Leben selbst Sucht oder andere Entwicklungsstörungen aufweisen. Mögliche negative Auswirkungen für betroffene Kinder sind –analog zu anderen psychiatrischen Störungsbildern –zunehmend in den Fokus der öffentlichen Jugendhilfe geraten. Gemäß der besonderen familiären Situation und den damit verbundenen Risiken in der Entwicklung, gilt es, diesen Kindern eine Sonderstellung in den Hilfesystemen einzuräumen. Zur Situation der Kinder sei an dieser Stelle auf die Darstellung im Rahmen der Broschüre „Suchtberatung bei suchtkranken Eltern zur Förderung des Kindeswohls“ verwiesen.“*

*aus der Einleitung 

Herausgeber*innen:  Knut Kiepe, Agnes Grießmeier 

veröffentlicht: 2016

 

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www.sucht.org

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