Geschlechtsspezifische Unterschiede

Bei Kindern aus suchtbelasteten Familien

„Kinder aus suchtbelasteten Familien rücken in den letzten Jahren zunehmend, wenn auch immer noch in deutlich unzureichendem Maße, als Risikogruppe für psychische, physische sowie soziale Entwicklungsbelastungen in den Fokus der Aufmerksamkeit von Kinder- und Jugendhilfe sowie des Suchthilfesystems. (…)

Während auf die geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Transmissionsrisiken einer mütterlichen im Vergleich zu einer väterlichen Suchterkrankung auf die Entwicklung der betroffenen Kinder (auch in Abhängigkeit des Geschlechts des Kindes) immer wieder hingewiesen wird (z.B. Sher 1991; Zobel 2000; Klein 1999), wird den generellen geschlechtsspezifischen Reaktions- und Entwicklungsmustern von familiär suchtbelasteten Töchtern und Söhnen und deren Bedeutung für eine Genderperspektive in entsprechenden Präventions- und Interventionskonzepten bisher nur geringfügig 3 Beachtung geschenkt.“*

*aus der Einleitung

Herausgeber*innen: Tanja Hoff, Michael Klein

Veröffentlichungsjahr: 2005

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