Im Interesse der Kinder

eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln

„Kinder von Eltern mit Suchtstörungen sind in ihrer Entwicklung einer deutlich erhöhten Belastung ausgesetzt. Erfahren die Kinder die Suchtstörung der Eltern über einen längeren Zeitraum, bilden sie später selbst zu ca. 1/3 mittel- bis schwere psychiatrische Störungsbilder aus. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Betrachtung die verminderten Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe dieser betroffenen Kinder.

Die Gruppe der opiat- bzw. polytoxikomanen Abhängigen hebt sich innerhalb der Eltern mit Suchtstörungen besonders hervor. Untersuchungen von Todesfällen von Säuglingen und Kleinkindern von Eltern mit Suchtstörungen belegen dies. Häufig war zu beobachten, dass neben der Abhängigkeit weitere psychiatrische Störungen, vor allem die dissoziale Persönlichkeitsstörung, hinzukamen.

Hrsg.: Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.

*aus der Einleitung

Schlagworte: Eltern, Kinder, Opiate, Substitution, Kinderschutz, Handlungsempfehlungen, Fachkräfte, Positionspapier

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www.sucht.org

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