Screening des Alkohol- und/oder Tabakkonsums

im Rahmen der Schwangerschaftsberatung

Erfahrungen aus dem Kölner Präventionsansatz

„In der Schwangerschaftsberatung wird ein Interventionsmodell erprobt, das Screenings zum Alkohol- und/oder Tabakkonsum sowie psycho-edukative Materialien, motivierende Kurzinterventionen und Elemente des SKOLL-Trainings umfasst.

Die Zahl erfasster rauchender Schwangerer entspricht annähernd den bundesdeutschen Häufigkeiten, während sich im Alkoholscreening in einer ersten Projektphase deutliche Unterschätzungen zeigen. Es steht aber weniger die reale Zahl konsumierender Schwangerer im Vordergrund des Interventionsmodells, sondern vielmehr die Ermöglichung der Thematisierung und Sensibilisierung des Konsums in einem nicht suchtspezifischen Setting. Screening und nach-folgende Interventionsschritte stoßen mehrheitlich auf positive Reaktionen und Interesse der Schwangeren an weitergehender Information zum Suchtmittelkonsum, eröffnen also in der Schwangerschaftsberatung Wege der Prävention fetaler Schädigungen.“*

*aus der Einleitung

Autorinnen und Autoren: T. Hoff, B. Laux, B. Münzel, W. Farke, M. Kollmann

Schlagworte: Alkohol, Tabak, Schwangerschaft, Beratung, suchtkrank, Prävention

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www.katho-nrw.de

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