Sucht Zuhause? Familien und Sucht

Problemlagen und Handlungsmöglichkeiten

Suchtdokumentation 2012, Niedersachsen

„Suchtprobleme im häuslichen Umfeld rücken immer mehr in das Blickfeld von Medien sowie Angeboten der Suchthilfe und Gesundheitsversorgung. Liegt eine Abhängigkeit oder ein Missbrauch von Alkohol, illegalen Drogen, Medikamenten oder Tabak eines oder beider Elternteile vor, so bestehen neben der gesundheitlichen Problematik in der Regel auch massive psychosoziale Probleme, die die ganze Familie betreffen.

Ist eine Frau suchtmittelabhängig und schwanger, spitzt sich die Fragestellung noch zu. Eine Suchtmittel missbrauchende oder abhängige Schwangere kann je nach Suchtmittel ihr ungeborenes Kind physisch und psychisch schädigen und das für das ganze Leben. Genaue Zahlen zu den sogenannten Alkohol- und Drogenembryopathien gibt es nicht. Wissenschaftlich fundierte Schätzungen gehen für Niedersachsen von ca. 3.000 bis 6.000 potenziell geschädigten Kindern aus.“*

*aus der Einleitung

Hrsg.: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familien, Gesundheit und Integration

Schlagworte: Suchtmittel, Abhängigkeit, Schwangerschaft, Probleme, Handlungsmöglichkeiten

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