Bindung in Hoch-Risiko-Familien

Ergebnisse aus dem Minnesota Parent Child Project

„Wie die Bindungsforschung inzwischen mehrfach belegt hat, entspricht die Entwicklung einer desorganisierten Bindung im ersten Lebensjahr einem Risikofaktor für die weitere psychosoziale Entwicklung eines Kindes. Kinder aus Hoch-Risiko-Familien sind besonders gefährdet, eine solche Bindung zu entwickeln.

Mit dem Minnesota Parent Child Project (MPCP) soll die älteste und aufwändigste Längsschnittstudie mit bindungstheoretischem Fokus in Hoch-Risiko-Familien vorgestellt werden. Die Studie untersucht seit 1975 unter anderem, wie sich die Bindungsqualität eines Kindes auf dessen weitere Entwicklung auswirkt und welche protektiven Faktoren sich trotz hoher Risikobelastung in Familien auffinden lassen.“*

Autoren: Rüdiger Kißgen, Gerhard J. Suesin: Frühförderung interdisziplinär, 24, 10-18

*Abstract

Schlagworte: Bindungstheorie Bindungsforschung Hoch-Risiko-Familie

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