Cannabis und Jugendschutz

SuchtMagazin

„Fachstellen, Jugendarbeit, Lehrpersonen und Eltern tun sich im illegalen Kontext schwer, die Aufgaben zu erfüllen, die ihnen in der Primär- und Sekundärprävention zukommen. Dabei sind glaubwürdige Information und konstruktive Intervention die einzigen real anwendbaren Jugendschutzmassnahmen, solange Regulierungen fehlen, weil der Cannabishandel dem Schwarzmarkt überlassen wird. Ein Gesetz, das den Bedürfnissen und der realen Lebenswelt der Jugendlichen entspricht, den Handel reguliert und den Jugendschutz gewährleistet, wäre eine Chance für Prävention und Jugendschutz. Eine unkontrollierte Freigabe als Konsumgut hingegen würde einer verharmlosenden Vermarktung Tür und Tor öffnen.“*

*aus der Einleitung

Herausgeber*innen: SuchtMagazin

veröffentlicht: 2020

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