COPSY- Studie

Seelische Gesundheit und psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen in der ersten Welle der COVID-19- Pandemie –

„Durch die Coronavirus-Krankheit2019(COVID-19)-Pandemie und die damit einhergehende Implementierung von Infektionsschutzmaßnahmen wie Quarantäne und Kontaktbeschränkungen kam es zu massiven Veränderungen des täglichen Lebens. Innerhalb weniger Tage hatte sich seit März 2020 das Leben von 13Mio. Kindern und Jugendlichen in Deutschland schlagartig verändert. Schulen und Kitas wurden geschlossen, Spielplätze waren gesperrt, der Kontakt zu Freunden und Angehörigen war eingeschränkt und die Kinder und Jugendlichen konnten ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nicht mehr nachgehen. Diese abrupten Veränderungen können für Kinder und Jugendliche kritische Lebensereignisse sein.

Aus der Forschungsliteratur ist bekannt, dass kritische Lebensereignisse zu psychischen Problemen bei Kindern und Jugendlichen führen können . Ein Rapid-Review (schnelle Evidenzsynthese) fand 7 präpandemische Studien, die beschreiben, dass Quarantäne zu Isolationsgefühlen, Stigmatisierung und Angst führen kann. Als häufigste in dem Zusammenhang auftretende psychische Störungen wurden die akute Belastungsreaktion, Anpassungsstörungen, Trauer und posttraumatische Belastungsstörungen gefunden.“*

*aus der Einleitung

Herausgeber*innen: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz

veröffentlicht: 2021

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