Kindern von Eltern mit Medikamenten­abhängigkeit

„Studien zu Kindern aus alkoholbelasteten Familien werden international deutlich häufiger publiziert als zu Kindern aus Familien, in denen Eltern illegale Substanzen oder Medikamente missbräuchlich konsumieren – dieser Umstand bezieht sich auf epidemiologische Fragestellungen ebenso wie auf die Lebenswelt und Gesundheitsrisiken der Kinder. Prävalenzangaben in der Literatur beruhen häufig auf Schätzungen und Hochrechnungen. Ableitungen in Bezug auf Entwicklungsrisiken und Hilfen für Kinder medikamentenabhängiger Eltern werden deswegen in aller Regel im Analogieschluss zu Kindern von Alkohol und illegale Substanzen konsumierenden Eltern vorgenommen.“*

Aus diesem Grund ist das vorliegende Kapitel entstanden, welches sich mit folgenden Aspekten beschäftigt:

Inhalt:

  • Prävalenzen zu Medikamentenabhängigkeit
  • Entwicklungsrisiken für die Kinder
  • Protektive Faktoren
  • Möglichkeiten der Hilfe (Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen)
  • Empfehlungen
  • Hintergrund und Evidenz
  • Forschungs- und Entwicklungsbedarf

 

Veröffentlichungsjahr: Oktober 2022

Autor*innen: Peter-Michael Sack, Gallus Bischof, Heribert Fleischmann, Michael Kölch, Bernd Wessel, Rainer Thomasius

 

* aus der Zusammenfassung des Kapitels

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