Suchtarten: Medikamente

Problematischer Medikamentenkonsum  

SUCHTMAGAZIN 06/2020

Die Einnahme von Medikamenten ohne ärztliche Verschreibung unter Jugendlichen in der Schweiz ist eine Herausforderung für die Fachwelt. Der Missbrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie von Schmerzmitteln im Jugendalter ist fast immer im Kontext komplexer Störungsbilder anzutreffen. Die Früherkennung eines häufig komorbiden Konsums ist äußerst wichtig, um Vorphasen einer Abhängigkeitserkrankung erkennen und entsprechend handeln zu können.
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Neue und aktualisierte S3-Leitlinien

zu Medikamenten-, Alkohol- und Tabakabhängigkeit

Berlin – Alkohol-, Tabak- und Medikamentenabhängigkeit sind die schwerwiegendsten Suchterkran­kun­gen in Deutschland. Rund 200 Menschen sterben täglich durch Alkoholmissbrauch, durch Rauchen sind es jährlich mehr Todesfälle als durch AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammengenommen und bei schädlichem und abhängigem Medikamentenkonsum ist von knapp drei Millionen Fällen pro Jahr auszugehen.
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Medikamenten­abhängige schwangere Frauen,

Mütter und ihre Kinder

Über die Prävalenz von Medikamentenabhängigkeit bzw. von missbräuchlichem Konsum in der Schwangerschaft liegen bislang so gut wie keine Erkenntnisse vor; ebenso wenig über die Situation der medikamentenabhängigen Frauen, die mit ihren Kindern zusammenleben. 
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Im Interesse der Kinder

eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln

„Die Gruppe der opiat- bzw. polytoxikomanen Abhängigen hebt sich innerhalb der Eltern mit Suchtstörungen besonders hervor. Untersuchungen von Todesfällen von Säuglingen und Kleinkindern von Eltern mit Suchtstörungen belegen dies…“
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