Weniger ist mehr-

Rauchfrei-Beratung durch Familienhebammen

 Projekt Kurzbericht

„Die Prävalenz des Tabakrauchens in Deutschland zu Beginn der Schwangerschaft variiert je nach Datengrundlage zwischen 13 und 46 Prozent 1,2. Nur ein Viertel schafft es, während der Schwangerschaft das Rauchen aufzugeben. Junge Mütter und Frauen aus sozial benachteiligten Schichten rauchen besonders häufig während der Schwangerschaft. Familienhebammen erreichen diese Gruppe besonders gut und bis zum 1. Geburtstag des Kindes. Das im Vorläufer-Projekt entwickelte Curriculum, mit dem Familienhebammen geschult wurden, Rauchfrei-Beratung durchzuführen, war die inhaltliche Grundlage der Schulungen im gesamten Bundesgebiet. Das Angebot bestand aus einem Einführungsseminar mit 13 Unterrichtsstunden. Beteiligt waren je eine Tabakkontroll-Expertin und eine Hebamme, so dass zwei unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander trafen und miteinander in Einklang gebracht werden sollten. Nach einer Umsetzungszeit von sechs bis acht Wochen wurde ein Vertiefungsseminar mit Supervisionscharakter (5 Unterrichtsstunden) durchgeführt, zu dem Fallberichte angefertigt werden konnten.“*

*aus der Vorhabensbeschreibung 

Herausgeber*innen:  Sibylle Fleitmann, Stephanie Schluck, Dr. Ute Sonntag, Barbara Staschek, Dr. Sabina Ulbricht 

Zeitraum: 2012-2014

 

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www.bundesgesundheitsministerium.de

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